Rene-Roespel

Kopernikus-Projekte beschleunigen Energiewende

Rene-RoespelDie heute vorgestellte neue Förderinitiative Kopernikus des BMBF wird neue Impulse zur Umsetzung der Energiewende erbringen. Die dafür bereit gestellten 120 Million Euro bis 2018 sind deshalb gut eingesetzt. Es muss aber dafür Sorge getragen werden, dass die neuen Ansätze auch erfolgreich umgesetzt werden, sagt René Rössel.

„Die Energiewende ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen, der wir uns auf allen politischen Ebenen stellen müssen. Die heute vorgestellte Förderinitiative Kopernikus des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist für die Umsetzung der Energiewende ein wichtiger Schritt. Als SPD-Bundestagsfraktion begrüßen wir das Programm ausdrücklich.

Im Rahmen der Förderinitiative sollen neue Technologien erforscht werden, die im großtechnischen Maßstab eingesetzt werden können. Es wurde hierfür richtigerweise ein systemischer und transdisziplinärer Ansatz gewählt. Dies bedeutet konsequenterweise, dass neben Vertretern der Wissenschaft und Wirtschaft auch zivilgesellschaftliche Gruppen eingebunden werden sollen. Dies ist seit Jahren eine sozialdemokratische Forderung, die wir auch in den Koalitionsvertrag geschrieben haben. Ohne diejenigen einzubinden, die später Innovationen praktisch einsetzen sollen, würde eine Forschung zur Umsetzung der Energiewende leer laufen. Wir freuen uns deshalb besonders, dass das BMBF dieser Forderung gefolgt ist.

Die große Anwendungsnähe verspricht eine gute Akzeptanz bei potenziellen Konsortialpartnern. Zu begrüßen ist ebenfalls, dass in diesem neuen Programm für jedes Projekt Meilensteine vereinbart und bei deren Nicht-Einhaltung Projekte frühzeitig beendet werden. Wichtig ist allerdings, dass Erkenntnisse jetzt auch sehr schnell, praxisnah und praktikabel in die konkrete Anwendung gebracht werden und nicht im Schatzkästchen hervorragender Ideen überwintern. Die Zeit drängt. Als SPD-Bundestagsfraktion werden wir darauf achten, dass diese Ansätze in der Praxis auch umgesetzt werden.“

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