Arno Klare MdB

Geboren am 1. Februar 1952, gegen Mittag, im Evangelischen Krankenhaus in Oberhausen, also der Stadt, die von sich selbst sagt, sie sei die Wiege der Ruhrindustrie. Teil des Ruhrgebiets, wo bekanntlich der Hammer Motek hieß und das Butterbrot Stulle.
Aufgewachsen in einer Gegend, in der man in der Dunkelheit eindrucksvoll und intensiv das Himmelsschauspiel des Hochofenabstichs verfolgen konnte. (Kinderversion: Christkind backt Plätzchen. Habe mich immer gewundert, dass es Weihnachten – aus meiner Sicht – recht wenig davon gab, wo doch jeden Tag gebacken wurde.)

  • 4 Jahre Volksschule, Schladschule. Die Einteilung in Grund- und weiterführende Schule gab´s noch nicht.
  • Dann 6 Jahre Karl-Broermann-Realschule, seit 1994 gottseidank Anne-Frank-Schule und keine Nazi-Name mehr. Meine Mutter meinte: Gymnasium ist nichts für uns; eine Nummer zu hoch.
  • 3 Jahre F-Zweig bis zum Abi am (heutigen) Heinrich-Heine-Gymnasium. Ich weiß bis heute nicht, wofür das F damals stand. Wäre dankbar für eine Entschlüsselung.
  • 18 Monate Zivildienst bei der Ev. Markuskirchengemeinde. Vom Rasenmähen, Glocken läuten, Kinderfreizeiten bis zur Altenbetreuung war alles dabei.
  • Studium der Gemanistik und Philosophie für das Lehramt an Gymnasien – so hieß das damals – an der Ruhr Uni in Bochum und später in Duisburg.
  • Zwischendurch Jobs zum Geldverdienen als LKW-Fahrer, Werksstudent bei Mannesmann (allerdings in Düsseldorf Rath) in der Abteilung Bohrrohre und in einem Stahlbaubetrieb in Oberhausen.
  • Referendariat in Xanten und auch Umzug in die Dom und Siegfriedstadt.
  • Lehrer in Hauptschulabschlusskursen für arbeitslose Jugendliche in Moers
  • Deutsch als Fremdsprache für Aussiedler, die zu Beginn kein Wort Deutsch konnten – ich aber auch kein Russisch oder Polnisch, auch in Moers.
  • Leiter des Lotte-Lemke-Weiterbildungswerkes des AWO Kreisverbandes Wesel. Der erste AWO Kreisverband, der einen Philosophen einstellte
  • Seit dem 15. März 1998 Geschäftsführer der SPD im Unterbezirk Mülheim an der Ruhr. 2009 kam noch Essen hinzu. Auch die SPD zeigte Offenheit zu Geisteswissenschaften.
  • Seit über 40 Jahren Mitglied der SPD. Mitglied in Ortsvereinsvorständen, zu Beginn oft als Bildungsbeauftragter. Motto: Der kann schreiben …
  • In der SPD wegen Willy Brandt, speziell wegen seines berühmten Kniefalls vor dem Mahnmal im ehemaligen Warschauer Ghetto. Für mich eine Jahrhundertgeste. Wieder war es nach Otto Wels ein Sozialdemokrat, der die Ehre Deutschland rettete.
  • Erster aktiver Wahlkampf 1972 – „Willy wählen!“ Alle trugen den Button. Es war das beste Ergebnis der SPD in ihrer Geschichte.
  • Nicht nur Randfigur in den Wahlkampagnen von Hannelore Kraft von 2000 bis 2012.
  • 15 Wahlkämpfe insgesamt von 98 bis heute. Viele Siege, eine bittere Niederlage 1999.
  • Jetzt auf dem Weg nach Berlin, in den Deutschen Bundestag, wenn die Wählerinnen und Wähler – also auch Sie – mir am 22. September das Ticket ausstellen.
  • Was sonst noch? Lebe allein. Zurzeit in Essen. Habe leider keine Kinder.
  • Meine Themen: Bildungspolitik. Davon verstehe ich was. Das habe ich gelernt – und zwar in allen Facetten. Und Infrastruktur, also Mobilität, Straßen, Verkehr.
  • Meine politische Leitidee: „Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“ (Willy Brandt – sein Vermächtnis: ein Satz, der in Marmor gemeißelt gehört.)

Kontakt:

Arno Klare
Hofterbergstr. 21
45127 Essen
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Telefon: 0151 / 46436464
Telefax: 0208 / 4593513
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