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„Solidarität mit den Beschäftigten der DB Cargo AG“

© Fotograf Oliver Krato

© Fotograf Oliver Krato

Die NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion übt scharfe Kritik an den Plänen der Bahntochter DB Cargo, deutschlandweit hunderte Güterbahnhöfe zu schließen und damit bis zu 3.000 Arbeitsplätze abzubauen.

„Die Pläne der Deutschen Bahn sind unverantwortlich“, so der Landesgruppenvorsitzende Achim Post. „Es kann nicht sein, dass bis zu 3.000 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen, während die Belegschaft 800.000 Überstunden ansammelt. Zukunftsgerichtete und verantwortungsvolle Unternehmenspolitik sieht anders aus.“

RimkusDer verkehrspolitische Koordinator der Landesgruppe Andreas Rimkus ergänzt: „Unser Ziel ist, mehr Güterverkehr auf die Schiene zu bringen und nicht weniger. Das ist sowohl umwelt- als auch verkehrspolitisch sinnvoll. Die Deutsche Bahn ist aufgefordert, ihr Vorhaben noch mal gründlich zu überdenken.“

In Nordrhein-Westfalen wären von den Plänen der Deutschen Bahn 51 Güterverkehrsstellen im ganzen Land betroffen, die entweder geschlossen oder nur noch eingeschränkt bedient werden sollen.

NRW-Landesgruppe (Sebastian Forck)

NRW-Landesgruppe (Sebastian Forck)

In einer gemeinsamen Solidaritätserklärung machen die NRW-Abgeordneten deutlich, dass sie an der Seite der Beschäftigten der DB Cargo AG stehen. Anlässlich einer für den morgigen Mittwoch geplanten Protestkundgebung am Potsdamer Platz fordern sie Bahnchef Grube auf, ein weiteres Schrumpfen der konzerneigenen Schienengüter- verkehrssparte mit allen Mitteln zu verhindern.

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