Dirk Heidenblut

Seit 65 Jahren leistet Deutschland seinen Beitrag in der Weltgesundheitsorganisation

Copyright: Uwe Faltmeier

Copyright: Uwe Faltmeier

von Dirk Heidenblut MdB

Im Jahr 1951 trat die Bundesrepublik Deutschland der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei. Damit unterstützt Deutschland seit 65 Jahren die wichtige Arbeit der Vereinten Nationen für das internationale öffentliche Gesundheitswesen. Das ist wichtig, denn nicht in allen 194 Mitgliedsstaaten ist das gesundheitliche Niveau gleich. Damit sich das ändert, bekämpft die WHO Krankheiten und fördert die Gesundheit aller Menschen.

Dazu entwickelt sie Leitlinien, Standards und Methoden und setzt diese weltweit um. Das gilt vor allem für die Koordination von Aktivitäten beim Kampf gegen übertragbare Krankheiten wie AIDS und Grippe. Die WHO leistet aber auch einen wichtigen Beitrag für die Soforthilfe bei gesundheitlichen Katastrophen, wie zum Beispiel im vorletzten Jahr bei dem Ebolaausbruch in Westafrika.

Als einer der größten Beitragszahler unterstützt Deutschland aber auch die globalen Impfprogramme und Initiativen gegen Rauchen und Übergewicht. Für die Einschätzung und Steuerung der allgemeinen Gesundheit sind die regelmäßigen Erhebungen und Analysen weltweiter Gesundheits- und Krankheitsdaten sehr wichtig.

Drucken