Dirk Heidenblut

Erhöhtes Risiko für eine psychische Erkrankung durch die Diagnose Diabetes

Copyright: Uwe Faltmeier

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Anlässlich des diesjährigen Weltgesundheitstages 2016, der dem Thema der Diabetes gewidmet ist, möchte Dirk Heidenblut, SPD-Bundestagsabgeordneter, auch auf den Zusammenhang eines erhöhten Risikos für eine psychische Erkrankung bei gleichzeitiger Diabetes Diagnose hinweisen. „Viele von der Volkskrankheit Diabetes Betroffene wissen nicht, dass häufig zusätzlich psychische Erkrankungen wie Demenz, Depression, Sucht, Ess- und Angststörungen bei ihnen auftreten und dazu führen können, dass die Behandlung des Diabetes darunter leidet oder nicht stattfindet“, mahnt der SPD-Gesundheitspolitiker. Psychische Erkrankungen können sowohl Ursache als auch Folge der Diabetes sein, denn depressive Menschen  bewegen sich weniger, essen ungesünder und leiden häufiger an Übergewicht.

„Mit Hilfe der im Präventionsgesetz verankerten nationalen Gesundheitsziele, die sich sowohl auf die Erkennung und Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 als auch der depressiven Erkrankungen konzentrieren, unterstützen wir durch vermehrte Früherkennungsuntersuchungen, gestärkte Selbsthilfe und durch die Einführung der strukturierten Behandlungsprogramme für beide Erkrankungsformen eine gute fach- und sektorübergreifende Versorgung für die Betroffenen. Denn wir brauchen gesundheitsfördernde Lebensbedingungen Aufklärung, Früherkennung und eine gute Versorgung über die gesamte Lebensspanne hinweg. Es ist vor allem wichtig, die Menschen zu erreichen, die sich nicht aus eigener Kraft um ihre eigene Gesundheit oder die Gesundheit ihrer Kinder kümmern können“, stellt Heidenblut abschließend fest.

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