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Förderung der kulturellen Bildung auch nach 2017 fortsetzen

Bildnachweis: Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel

Bildnachweis: Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel

Nach dem erfolgreichen Start des Bundesprogramms „Kultur macht stark“ im Jahr 2013 müssen die Weichen für die Fortführung rechtzeitig gestellt werden. Ist die Fortführung durchdacht, ausreichend finanziert und rechtzeitig eingeleitet, können bisherige Bildungserfolge und Strukturen ausgebaut bzw. nachhaltig fortgeführt werden. Die SPD-Bundestagsfraktion hat hierzu bereits zwei Fachgespräche geführt, erklären Martin Rabanus und Burkhard Blienert.

„2013 startete das Bundesprogramm „Kultur macht stark“ zur Förderung der kulturellen Bildung für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat sich das Programm bewährt und Dank des steten Engagements der Projektträger und -partner wurde es ein Erfolg.

Nach zwei Fachgesprächen in der SPD-Bundestagsfraktion mit Fachleuten aus der Praxis sind wir uns einig: „Kultur macht stark“ muss fortgeführt werden. Hierzu muss natürlich die finanzielle Ausstattung sichergestellt werden.

Darüber hinaus müssen mehrere inhaltliche Punkte zur Fortführung diskutiert werden: so etwa die Formulierung eines zusammenhängenden Gesamtkonzepts „kulturelle Bildung“ durch Bund, Länder und Kommunen für mehr Effizienz und ein gemeinsames strategisches Ziel in der kulturellen Bildung. Bisher aufgebaute  Kooperationsstrukturen sollten weiter gefestigt und vernetzt werden. Die Zusammenarbeit im vorschulischen und außerschulischen Bereich soll, zusammen mit der Überprüfung von Doppelstrukturen in der außerschulischen kulturellen Bildung weiterentwickelt werden. Wichtig sind zudem eine weiterhin enge Zusammenarbeit der Projektträger und der Austausch über erfolgreiche Konzepte sowie die Stärkung der integrierenden Wirkung von kultureller Bildung für Migrantinnen und Migranten.“

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