Dirk Heidenblut

AIDS muss weiter im Blickfeld bleiben

Copyright: Uwe Faltmeier

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Der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember erinnert daran, dass es unverändert nötig ist, der Heilung der Erkrankung, der Prävention, aber auch der Entstigmatisierung der Betroffenen große Aufmerksamkeit zu schenken.

„Auch wenn die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland recht niedrig ist, kommt es weiterhin zu neuen Infektionen und nach wie vor haben wir kein Heilmittel gefunden.  Daher bleibt der Kampf gegen AIDS eine der zentralen Herausforderungen des Gesundheitswesens“, findet Dirk Heidenblut, SPD-Gesundheitspolitiker im Bundestag. Dabei ist aus seiner Sicht Prävention und Aufklärung ein zentraler Schlüssel zur Reduzierung von Neuinfektionen und zum Umgang mit der Krankheit. „An dieser Stelle möchte ich der bundesweit agierenden AIDS-Hilfe danken, die mit großem Engagement und Ideenreichtum genau da ansetzt“, so der Abgeordnete weiter.

Der-Welt-AIDS Tag steht dieses Jahr unter dem Thema die Diskriminierung von HIV-Infizierten und Aids-Erkrankten zu vermeiden. Es ist wichtig, dass für ein vorurteilsfreies und gutes Zusammenleben geworben wird. „Immerhin müssen mehr als 80000 Menschen in Deutschland mit der Diagnose HIV leben. Wir müssen deshalb sicherstellen, dass Normalität, ein solidarisches und vorurteilsfreies Miteinander ihren Lebensalltag prägen“, ist sich Dirk Heidenblut sicher, der daher die Kampagne „Positiv zusammen leben“ ausdrücklich begrüßt. Für ihn gilt, bei der Prävention und Heilmittelentwicklung nicht nachzulassen, aber auch das Miteinander nicht aus den Augen zu verlieren.

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