Dirk Heidenblut

Internationaler Tag der Katastrophenvorbeugung

Copyright: Uwe Faltmeier

Copyright: Uwe Faltmeier

von Dirk Heidenblut MdB

Im Jahre 2009 machten die Vereinten Nationen den 13. Oktober zum „Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung“ um auf die durch den Klimawandel immer häufiger vorkommende Naturkatastrophen aufmerksam zu machen.

„In den Jahren 2003 bis 2010 fanden acht der zehn schlimmsten Katastrophen der Erde statt. Allein das Sturmereignis mit Hagel, Sturmböen und Starkregen an Pfingsten 2014 hat bei uns in NRW durch umstürzende Bäume, abgedeckte Dächer, herumfliegende Gegenstände und zeitweise Stromausfälle zu großen Schäden geführt. Sechs Menschen sind letztes Jahr dabei gestorben, allein 60 wurden verletzt oder gar schwerverletzt“, weiß Dirk Heidenblut SPD-Abgeordneter im Bundestag.

Noch ist der Katastrophenschutz in Deutschland grundsätzlich vorbereitet auf den Katastrophenfall und schnell einsatzbereit, allerdings gibt es zunehmend Probleme bei der Rekrutierung von Nachwuchskräften durch den Wegfall des Ersatzdienstes, den demographischen Wandel und Trendveränderungen des freiwilligen Engagements in der Bevölkerung.

Hilfs- und Rettungsorganisationen wie der Arbeiter-Samariter-Bund setzen auf die Schulung der Bevölkerung für den Ernstfall. So schulen ausgebildete Helfer z.B. Lehrer und Erzieher als Multiplikatoren. Neben erster Hilfe lernen sie auch wie man sich im Ernstfall richtig verhalten muss.

„Damit wir auch zukünftig den Schutz der Bürgerinnen und Bürger sicherstellen werden unterstützen wir im Bund seit 2009 die Rettungs- und Hilfsorganisationen mit ihren ungefähr 1,8 Mio. aktiven freiwilligen Helferinnen und Helfer mit dem gesetzlichen Auftrag das Ehrenamt als Grundlage des Zivil- und Katastrophenschutzes zu fördern“, fügt Heidenblut abschließend hinzu.

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