„Engagierte Kämpferin und Vorbild für die Bürger“

Achim Post MdB, Vorsitzender der NRW-Landesgruppe, würdigt die verstorbene frühere Bundesministerin Antje Huber:

„Antje Huber engagierte sich in beeindruckender Weise für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Sie war eine der ersten Frauen, die sich in den ersten Jahren der jungen Demokratie nach 1945 ganz für die Politik als Beruf entschieden hatte.

Seit 1948 war sie Mitglied der Sozialdemokratischen Partei und hat viele Jahre aktiv im Präsidium, Parteivorstand und Parteirat der SPD gewirkt. Mit unserem Bundesland Nordrhein-Westfalen war sie in besonderer Weise verbunden und hat als Mitglied des Landesvorstandes der NRWSPD und als stellvertretende Landesvorsitzende für die Verbesserung der Lebensbedingungen gekämpft. Als Essener Bundestagsabgeordnete kümmerte sie sich um die Anliegen und Sorgen der Menschen in ihrem Wahlkreis und erwarb Respekt über die Parteigrenzen hinweg.

Als Antje Huber 1976 im Kabinett von Helmut Schmidt Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit wurde, hat sie stets betont, dass ihr der Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit sehr wichtig ist.

Wegen ihrer Glaubwürdigkeit, Prinzipientreue und Menschlichkeit auch in ihren höchsten Ämtern ist sie zu einem Vorbild für viele Bürgerinnen und Bürger geworden. Sie hat vielen Frauen Mut gemacht, sich selber politisch zu engagieren.

Wir sind dankbar für ihr jahrelanges Engagement in der Sozialdemokratie und unserem Gemeinwesen. Mit ihrem Tod haben viele Menschen gerade in Nordrhein-Westfalen eine langjährige Weggefährtin verloren.“

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