Michael-Gross

Bund fördert herausragende Städtebauprojekte

Michael-GrossAuch in diesem Jahr werden herausragende Städtebauprojekte von nationaler Bedeutung im Rahmen des Bundesprogramms nationale Projekte des Städtebaus durch den Bund gefördert. Von den bis Mai 2015 eingegangenen 164 Förderanträgen hat eine interdisziplinäre Expertenjury für 46 Premiumprojekte eine Förderempfehlung ausgesprochen. „9 Projekte wurden in NRW als förderfähig eingestuft und erhalten in diesem Jahr eine Förderung in Höhe von 29,4 Mio. Euro. Damit fließen rund 20 Prozent der Gesamtmittel nach NRW“, erklärt Jurymitglied und SPD-Bundestagsabgeordneter Michael Groß.

Michael Groß weiter: „Als Sprecher der SPD-Bundestagsabgeordneten freue ich mich, dass zwei Städte des Ruhrgebiets für die diesjährige Förderung ausgesucht wurden. 2,3 Mio. Euro gehen für den Altmarktgarten nach Oberhausen und 2 Mio. Euro fließen an das Nachbarschafts-Werk nach Bottrop.“

Förderschwerpunkte waren wie im Förderjahr 2014 insbesondere Denkmalensembles von nationalem Rang (z.B. UNESCO-Welterbestätten) und bauliche Kulturgüter mit außergewöhnlichem Wert, die energetische und altersgerechte Erneuerung im Quartier sowie Maßnahmen zu mehr „Grün in der Stadt“. Die Expertenjury fokussierte sich bei der Auswahl vor allem auf innovative Konzepte mit nationaler und internationaler Wahrnehmung sowie deren außerordentlichen Qualität.

„Die erneute überaus große Resonanz zeigt, dass das im letzten Jahr erstmals durchgeführte Bundesprogramm von hoher Bedeutung für die Städte und Gemeinden ist. Deshalb ist es gut, das Programm auch in den nächsten Jahren fortzuführen und somit den überregionalen Charakter zahlreicher Kommunen zu stärken“, so MdB Michael Groß.

Bis 2018 ist das Bundesprogramm mit jährlich 50 Mio. Euro ausgestattet. Durch zusätzliche Haushaltsmittel konnten über einen Nachtragshaushalt für 2015 weitere 100 Mio. Euro bereitgestellt werden, sodass weitaus mehr Projekte in diesem Jahr berücksichtigt werden konnten. Michael Groß wird sich in den bevorstehenden Haushaltsverhandlungen für eine Verstetigung erhöhter Mittel erneut einsetzen.

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