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Für ein faires Miteinander in der Filmbranche

Bildnachweis: Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel

Bildnachweis: Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel

Die Verleihung des Deutschen Filmpreises ist Anlass, den Blick auf die Rahmenbedingungen für ein künstlerisch vielfältiges Filmschaffen zu richten. Mit der Novelle des Urhebervertragsrechts, einer Anschlussregelung beim Arbeitslosengeld für kurzzeitig Beschäftigte sowie der Novelle des Filmförderungsgesetzes will die SPD für bessere Voraussetzungen sorgen, sagt Burkhard Blienert.

„Die in diesem Jahr für den Deutschen Filmpreis nominierten Filme zeigen das breite Spektrum des deutschen Kinofilms. Ein guter Jahrgang. Diese Vielfalt haben wir den Kreativen vor und hinter der Kamera und den vom Filmemachen besessenen Produzenten zu verdanken. Wir wissen aber auch, dass sie angewiesen sind auf eine stabile Filmförderung, die kulturelle und wirtschaftliche Aspekte gleichermaßen im Blick hat. Ebenso wichtig ist ein faires Miteinander der Beteiligten. Dies gilt für angemessene Vergütungen genauso wie für gute Arbeitsbedingungen am Set. Gerade mit Blick auf die neuen digitalen Verwertungsmöglichkeiten müssen Sender, Produzenten, Regisseure, Autoren und Schauspieler zu fairen Vergütungsregeln finden.

Wir wollen das mit der anstehenden Reform des Urhebervertragsrechts unterstützen. Auch bei der sozialen Absicherung streben wir eine Verbesserung an. Der Arbeitslosengeldanspruch der in der Regel kurzzeitig beschäftigten Schauspieler und Filmschaffenden soll den Berufswirklichkeiten gerecht werden. Und schließlich werden wir bei der Novelle des Filmförderungsgesetzes die Weichen dafür stellen, dass auch die Deutschen Filmpreise der kommenden Jahre mit künstlerischer Vielfalt glänzen.“

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