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Kulturprojekt Humboldt-Forum zum Erfolg führen

Martin Doermann.jpgMit der heutigen Vorstellung der Mitglieder der Gründungsintendanz für das Humboldt-Forum wird dem wichtigsten Kulturprojekt Deutschlands endlich eine ordnende Hand gegeben. Mit Neil MacGregor wurde eine international herausragende Persönlichkeit gefunden, die dieses Vorhaben erfolgreich umsetzen kann. Mit Horst Bredekamp und Hermann Parzinger unterstützen ihn versierte Fachleute, erklären Martin Dörmann und Christina Jantz.

„Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt die Benennung von Neil MacGregor, Prof. Bredekamp und Prof. Parzinger für die Gründungsintendanz des Humboldt-Forums. Damit wurde eine wesentliche Voraussetzung geschaffen, um diesem einzigartigen Vorhaben den notwendigen organisatorischen und inhaltlich-konzeptionellen Rahmen zu geben. Diesen Rahmen braucht es, damit sich aus dem Beitrag mehrerer Akteure ein großes Ganzes und eine verbindende Idee von dem Dialog der Kulturen der Welt entwickeln können.

Wir wollen, dass das weltweit einzigartige Projekt Humboldt-Forum gelingt. In der Mitte Berlins, an einem der zentralsten Plätze unserer Hauptstadt soll ein Ort des Denkens möglich werden, der den kulturellen Austausch zu den Herausforderungen unserer heutigen Zeit ermöglicht. Von daher ist auch die Berufung eines hochrangig besetzten, internationalen Expertenteams zu begrüßen, welches die Gründungsintendanz beratend unterstützen soll.

Für den weiteren Prozess ist es wichtig, baldmöglichst wichtige Fragen zu klären. Dazu gehört beispielsweise die Zusammenarbeit der Gründungsintendanz an den Schnittstellen mit den später im Humboldt-Forum beheimateten Akteuren – der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Humboldt-Universität, dem Land Berlin und der Stiftung Berliner Schloss/Humboldt-Forum. Zudem sollten wichtige Akteure, die vielfältige Erfahrungen in der Vermittlung kultureller Sichtweisen haben, eingebunden sein, nicht zuletzt, um Doppelstrukturen zu vermeiden. Dazu gehören beispielsweise die Mittlerorganisationen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik wie das Goethe-Institut, aber auch das Haus der Kulturen der Welt und die Kulturstiftung des Bundes. Sie alle können und wollen wertvolle Beiträge zum Gelingen dieses herausragenden Kulturprojektes leisten.“

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