Willi-Brase

Chancen für Fachkräfte von morgen verbessern

Willi-BraseDer heute im Kabinett beschlossene Berufsbildungsbericht verdeutlicht den Handlungsbedarf zur Verbesserung der Ausbildungssituation. Vereinbarungen aus der Allianz für Aus- und Weiterbildung müssen zügig umgesetzt werden, erklären Willi Brase und Rainer Spiering.

„Der heute im Kabinett beschlossene Berufsbildungsbericht zeigt, dass die berufliche Bildung in Deutschland für über 500.000 Jugendliche ein erfolgversprechender Einstieg in das Berufsleben ist. Sie sind die Fachkräfte von morgen und tragen zur Sicherung des wirtschaftlichen Wohlstands bei.

Allerdings verdeutlicht die Zahl von 256.000 jungen Menschen im Übergangsbereich, die abermals gesunkene Ausbildungsbetriebsquote und die Tatsache, dass rund 14 Prozent der Erwachsenen zwischen 20 und 29 Jahren keine abgeschlossene Berufsausbildung haben, akuten Handlungsbedarf.

Die SPD-Bundestagsfraktion fordert die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung auf, ihre Vereinbarungen zügig in die Tat umzusetzen. Dazu zählt die Bereitstellung von 20.000 zusätzlichen Ausbildungsplätzen – auch zur Umsetzung der vereinbarten Ausbildungsgarantie. Mit der Berufseinstiegsbegleitung und der assistierten Ausbildung gibt es für die Wirtschaft so viel Unterstützung wie noch nie, um auch Jugendlichen mit ungünstigeren Voraussetzungen eine Ausbildung zu ermöglichen.

Gleichzeitig muss weiter die Qualität der dualen Berufsausbildung verbessert werden, um ihre Attraktivität zu steigern. Derzeit wird die Evaluation des Berufsbildungsgesetzes vorbereitet. Die SPD-Bundestagsfraktion sieht hier gute Chancen, die duale Ausbildung durch entsprechende Anpassungen zu stärken und zu modernisieren. Stichpunkte sind unter anderem die Erhöhung der Durchlässigkeit und die Verankerung des Kompetenzbegriffs.“

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