Dirk Heidenblut

Die Welt ernähren und damit die Erde beschützen

Copyright: Uwe Faltmeier

Copyright: Uwe Faltmeier

von Dirk Heidenblut MdB

Erstmalig wurde der Welternährungstag 1979 ins Leben gerufen, um jährlich am 16. Oktober zum Nachdenken und zum aktiven Handeln zu bewegen. Immer noch eine Milliarde Menschen hungern, 11 Millionen Kinder sterben an den Folgen von Mangelernährung, ungenügender Hygiene und unsauberem Trinkwasser.

„Das diesjährige Motto „Family Farming: Feeding the world, caring for the earth”, frei übersetzt „Familiärer Ackerbau: Welternährung, Fürsorge für die Erde“, beschreibt mögliche Formen von Selbsthilfe und Handlungsmöglichkeiten in der Entwicklungshilfe, erklärt Dirk Heidenblut, SPD Mitglied im Bundestag. Unsere Ziele sind die Förderung der Hilfe zur Selbsthilfe sowie ein gerechter Welthandel, um weltweit Hunger und Armut zu überwinden. Obwohl die meisten Hungernden in Entwicklungsländern leben, gibt es auch in Schwellen- und Industrieländern, u.a. auch in vielen osteuropäischen Ländern, Menschen, die hungern. Heutzutage leidet jeder siebente Mensch an Hunger, durchschnittlich alle 3 Sekunden stirbt ein Hungernder weltweit, insgesamt jedes Jahr etwa 8,8 Millionen Menschen.

Wir setzen auf Entwicklungspolitik mit präventivem Charakter, wie im Koalitionsvertrag benannt, sowie auf die Millenniumsentwicklungsziele und deren Weiterentwicklung der Post-2015-Entwicklungsagenda. Ziel ist die Beseitigung extremer Armut und Hunger, die Senkung der Kindersterblichkeit und die Verbesserung der Gesundheit von Müttern.“

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