Dirk Heidenblut

23. Welttag für Seelische Gesundheit: Psychische Erkrankungen ernst nehmen

Copyright: Uwe Faltmeier

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Laut WHO leidet weltweit jeder vierter Arztbesucher an einer psychischen Störung. In Deutschland gibt es acht Millionen Behandlungsbedürftige. Die SPD setzt im Koalitionsvertrag einen Schwerpunkt auf die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, erklären Hilde Mattheis und Dirk Heidenblut.

„Wir müssen gerade vermehrt auf die psychischen Erkrankungen das Augenmerk lenken. Dazu gehört auch eine gute und optimal vernetzte Versorgung, ambulant, stationär und in der Gemeindepsychiatrie.

Das Aktionsbündnis für Seelische Gesundheit, das vor einigen Jahren mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit gegründet wurde, klärt über psychische Erkrankungen auf. Zudem treibt es die Vernetzung von Initiativen zur Förderung der seelischen Gesundheit voran. Zum Bündnis gehören inzwischen über 70 Mitgliedsorganisationen.

Die deutschlandweit stattfindenden Aktivitäten und Veranstaltungen tragen zur Sensibilisierung für die Interessen und Anliegen von psychisch kranken Menschen bei. Sie bieten die Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen und das Verständnis füreinander zu fördern. Da inzwischen die vierthäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit eine psychische Störung ist, stehen auch die Prävention und die Stärkung des Bewusstseins für die eigene psychische Gesundheit im Fokus.

Wir erhoffen uns auch durch die Entwicklung und Einführung neuer strukturierter Behandlungsprogramme, sowie sie der Koalitionsvertrag vorsieht, weitere Erfolge auf dem Weg zur Verbesserung der Versorgung und Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.“

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