Dirk Heidenblut

Nur die elektronische Gesundheitskarte gilt ab Januar 2015

Dirk-HeidenblutAb Januar gilt beim Arztbesuch ausschließlich die elektronische Gesundheitskarte als Berechtigungsausweis.
„Ausdrücklich begrüße ich die Einigung der Partner in der Selbstverwaltung, viel zu lange hat die endgültige Einführung der eGK auf sich warten lassen“, so Dirk Heidenblut, SPD-Bundestagsabgeordneter im Gesundheitsausschuss. Die Möglichkeit für die ergänzende Nutzung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) ist damit geebnet worden.

„Ich erhoffe mir dadurch den nötigen Schub bei den Vorhaben zur Weiterentwicklung der gesamten Telematik.“ Die eGK ist nur ein Baustein im Bereich der Telematik, das Ziel ist die Funktionstüchtigkeit der gesamten telematischen Infrastruktur. „Wir müssen hier endlich weiterkommen und klare Akzente setzen. Der Gesundheitsbereich benötigt dies, um einen sicheren Datenaustausch, etwa in der Telemedizin, zu ermöglichen“, stellt Heidenblut klar.

„Gerade Plattformen wie der Teleradiologieverbund im Ruhrgebiet zeigen auf, wie hilfreich, zeit- und kostensparend gute Übertragungswege sind“, ergänzt Heidenblut. Neben dem Ausbau der Infrastruktur weist er auf die Notwendigkeit hin, schnell für Anwendungen und Technik die nötige Klärung, etwa bei Fragen des Zugangs und der Zertifizierung herbeizuführen.

„Für Patienten ist es jetzt ganz wichtig zu wissen, dass die alte Krankenkassenkarte nur noch bis zum 31.12.2014 gültig ist. Danach sollten sie unbedingt daran denken, die neue elektronische Gesundheitskarte zum nächsten Arztbesuch mitzunehmen“, merkt Heidenblut abschließend an.

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