Baerbel Bas

Girls´ Day: Mehr Mädchen in die Politik

Baerbel_BasBärbel Bas, Parlamentarische Geschäftsführerin
Carola Reimann, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Am 27. März findet der Girls´ Day 2014 statt. An diesem Tag haben Mädchen ab der fünften Klasse die Möglichkeit, sich an einem Tag einen Einblick in Unternehmen, Betriebe und Hochschulen, aber auch in politische Institutionen zu verschaffen. Auch die SPD-Bundestagsfraktion beteiligt sich wieder.

„Ohne Frauen ist kein Staat zu machen. Auch in der Politik brauchen wir mehr Frauen. Deshalb beteiligt sich die SPD-Bundestagsfraktion am bundesweiten Girls‘ Day. 70 Schülerinnen aus der ganzen Bundesrepublik verbringen auf Einladung der SPD-Bundestagsfraktion einen Tag im Bundestag.

Bei einem gemeinsamen Frühstück werden die Mädchen von der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Eva Högl begrüßt. Sie begleiten ihren Abgeordneten, besuchen das Reichstagsgebäude und nehmen an einem Planspiel teil.

Im Rahmen des Planspiels lernen die Teilnehmerinnen den Weg durch die Gesetzgebung kennen. Dabei beraten sie den fiktiven Gesetzentwurf „Wählen ab 16“. Außerdem werden den Mädchen bei einer Diskussionsrunde Politikerinnen der SPD-Bundestagsfraktion Rede und Antwort stehen und ihnen Wege aufzeigen, um sich in der Politik zu engagieren.

Die SPD-Bundestagsfraktion ist auch Ausbildungsbetrieb. Wir nutzen die Möglichkeit, um den jungen Frauen zum Beispiel auch die Ausbildung zur IT-Fachinformatikerin nahe zu bringen.

Wie die SPD-Bundestagsfraktion öffnen am Girls´ Day Unternehmen und Organisationen in ganz Deutschland einen Tag lang ihre Türen, um Mädchen Einblick in spannende Berufsbereiche zu ermöglichen. Hintergrund ist, dass viele Mädchen und junge Frauen sich noch immer für die sogenannten „typischen Frauenberufe“ entscheiden. Damit nehmen sie nicht alle Chancen wahr, die ihnen das Berufsleben bietet. Hier setzt der Girls´ Day an. Er will Mädchen ermutigen, ihre Ausbildung und ihren Beruf aus einer breiteren Palette von Möglichkeiten auszuwählen.

Der Girls´ Day leistet damit einen wichtigen Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit von Mädchen und Frauen in der Ausbildung und im Erwerbsleben.“

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