Michaela Engelmeier

Maßnahmen im Kampf gegen Doping verschärfen

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat heute über ein abweichendes Ergebnis bei der A-Probe eines Mitglieds der Deutschen Olympiamannschaft informiert. Die Öffnung der B-Probe soll im Laufe des Tages folgen. Die Konsequenz aus immer wiederkehrenden Dopingfällen im Sport ist für die SPD-Bundestagsfraktion ein Anti-Doping-Gesetz, erklärt Michaela Engelmeier.

„Ein vermutlicher Fall von Doping bei Olympia zeigt deutlich, dass der Kampf gegen Doping in Deutschland unvermindert fortgeführt werden muss.

Doping ist Betrug, gefährdet die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler und verhindert einen fairen und sauberen Wettkampf. Deshalb fordert die SPD-Bundestagsfraktion strafrechtliche Maßnahmen im Kampf gegen Doping und Spielmanipulation im Sport.

Die Zeit ist reif für ein Anti-Doping-Gesetz. Wir wollen die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag schnell umsetzen. Es ist daher ein gutes Signal, dass Bundesminister de Maizière in der Sitzung des Sportausschusses am 12. Februar 2014 bereits Eckpunkte für ein Anti-Doping-Gesetz angekündigt hat.

Wir werden am Ball bleiben und setzen uns für die uneingeschränkte Besitzstrafbarkeit von Dopingmitteln zum Zweck des Dopings im Sport sowie zum Schutz der Integrität des sportlichen Wettbewerbs ein.“

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