Michaela-Engelmeier

Respekt statt Gigantismus für Olympia

Die Olympischen Winterspiele haben neben der sportlichen auch eine große politische Dimension. Die Wahrung der Menschenrechte, die Einhaltung ökologischer Richtwerte, faire und nachhaltige soziale Standards bei der Ausrichtung eines solchen Weltereignisses können nicht losgelöst vom Sport betrachtet werden, erklärt Michaela Engelmeier-Heite.

„Die Olympischen Spiele in Sotschi lenken die Aufmerksamkeit in eine Region mit Licht und Schatten. Mit dem Startschuss für die Spiele beginnen nun die sportlichen Wettkämpfe in Sotschi. Die Athletinnen und Athleten sind bestens vorbereitet, top motiviert und haben bereits jetzt unseren Respekt und unsere Anerkennung. Sie sind Botschafter unseres Landes und wir wünschen Ihnen viel Erfolg und dem Publikum spannende Wettkämpfe.

Die Olympischen Winterspiele haben neben der sportlichen auch eine große politische Dimension. Die Wahrung der Menschenrechte, die Einhaltung ökologischer Richtwerte, faire und nachhaltige soziale Standards bei der Ausrichtung eines solchen Weltereignisses können nicht losgelöst vom Sport betrachtet werden. Die internationalen Sportverbände setzen mit der Vergabe von sportlichen Großveranstaltungen wie den olympischen Spielen oder der Fußball-Weltmeisterschaft wichtige Akzente. Der organisierte Sport ist autonom.  Die SPD-Bundestagsfraktion bietet jedoch ausdrücklich ihre Unterstützung an, wenn es darum geht, nachhaltige und soziale Standards zu entwickeln.

Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich für gute Rahmenbedingungen des Sports ein. Das Signal ist: Wir wollen nachhaltige Konzepte und faire Bedingungen im Sport statt Gigantismus und Umweltzerstörung.

Die Sportpolitik der SPD-Bundestagsfraktion steht für Chancengleichheit und Toleranz und will gute Voraussetzungen für Athletinnen und Athleten und ihr sportliches Umfeld schaffen. Das gilt für die Olympischen Spiele genauso wie für die Paralympischen Spiele.“

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