Burkhard-Blienert

Berlinale eröffnet: Berlin ist zehn Tage lang internationaler Treffpunkt des Films

Berlin wird in den nächsten zehn Tagen wieder Gastgeber der internationalen Filmwelt sein. Der deutsche Film ist – nicht zuletzt dank der Filmförderung des Bundes – zahlreich im Wettbewerb vertreten. Umso mehr hat das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil zum Filmförderungsgesetz (FFG) kurz vor Beginn der Berlinale ein wichtiges Signal für die deutsche Filmwirtschaft gesetzt, erklärt Burkhard Blienert.

„Auch in diesem Jahr wird Berlin Anfang Februar wieder zu dem internationalen Treffpunkt des Films und zieht Fans, Filmschaffende und Kreative aus aller Welt in die deutsche Hauptstadt. Mit über 400 Filmen und fast 500.000 Besucherinnen und Besuchern ist die Berlinale mittlerweile das größte Publikums-Filmfestival der Welt. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht bieten die Berliner Filmfestspiele der Filmbranche eine einzigartige Plattform: Filmschaffende und Kreative haben im Rahmen von Filmreihen, Workshops, Panels und gemeinsamen Projekten vielfältige Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und zum Austausch.

Das öffentliche Programm der Berlinale ist wie jedes Jahr abwechslungsreich und anspruchsvoll: Filme verschiedener Genres und Formate werden in den unterschiedlichen Sektionen gezeigt – davon überwiegend als Welt- oder Europapremieren.

Auch der deutsche Film ist mit insgesamt vier Wettbewerbsbeiträgen bei der Berlinale vertreten. Das unterstreicht einmal mehr die internationale Bedeutung des deutschen Filmschaffens. Die Filmförderung von Bund und Ländern haben daran einen enormen Anteil. Umso mehr hat das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil zum Filmförderungsgesetz (FFG) kurz vor Beginn der Berlinale ein wichtiges Signal für die deutsche Filmwirtschaft gesetzt. Dass der deutsche Film nicht nur ein Kulturgut, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, untermauert nicht zuletzt sein steigender Marktanteil von 18,1 Prozent im Jahr 2012 auf 23,3 Prozent im vergangenen Jahr. Das FFG und der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) sollen auch weiterhin tragende Säule des Filmfördersystems in Deutschland bleiben. Gleichwohl gilt es, die Instrumente der deutschen Filmförderung an neue Rahmenbedingungen wie die Digitalisierung und die Konvergenz der Medien anzupassen, um sie zukunftssicher auszugestalten.

Die SPD-Bundestagsfraktion erwartet lebendige und spannende Tage des Films in Berlin und wünscht der hochkarätig besetzten Berlinale-Jury eine glückliche Hand bei der Prämierung der Wettbewerbsfilme.“

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